Die Lehre von Yin und Yang und Qi

Die wichtigste Theorie in der TCM ist die Lehre von

Yin und Yang.

Diese Lehre hat sich aus der taoistischen Naturphilosophie entwickelt und geht davon aus, dass es keinen Tag ohne Nacht, keinen Sommer ohne Winter und keine Geburt ohne Tod gibt. Vielmehr lassen sich alle Erscheinungen und Veränderungen des Lebens aus der Wechselwirkung der beiden Pole Yin und Yang ableiten.

Die Energie, die die Basis für die Transformation und das Entstehen der unbegrenten Vielfalt der Phänomene im Universum bildet, nennt man

 
                                                                                Qi

 

Qi (gesprochen „Tschi“) befindet sich in einem konstanten Zustand des Flusses und in veränderlichen Aggregatzuständen. Wenn es sich verdichtet, formt es Wesen. Qi ist die Wurzel allen Lebens und wird deshalb häufig als Lebensenergie bezeichnet.

Qi bildet also nicht nur die Materie - Energie des Universums, sondern manifestiert sich auch auf der physischen und psychischen Ebene des Menschen. Das energetische Netzwerk von Kanälen, durch das Qi den menschlichen Körper durchfließt, nennt man Meridiane.